Wissenschaft und Universität hören sich zwar kompliziert und nach viel Prüfungsstress an, aber nach dem Besuch des Schülerlabors TüChemLab an der Forschungsuniversität Tübingen, wurde uns klar, dass die Universität und das Arbeiten als Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler gar nicht mal so uninteressant ist:
In Kleingruppen konnten wir an verschiedenen Stationen viele spannende Experimente durchführen und uns viel neues Wissen aneignen: Uns wurde gezeigt, welche Farbe Gold wirklich hat, wie wir ohne komplizierte Messgeräte die Schichtdicke einer Seifenblase und anderer nicht direkt messbarer Schichten messen können und wie wir selbst weniger gesundheitsschädliche und deutlich effektvollere Wunderkerzen herstellen können. Mithilfe eines AFM (Atomic force Microscope) konnten wir die Oberflächenstrukturen eines menschlichen Haars untersuchen und mit einer VR-Brillen das Labor des Chemienobelpreisträgers Aaron Ciechanover erkunden.
Unsere Betreuer waren dabei Lehramtsstudierende der Universität Tübingen, welche uns auch vom Alltag an der Universität Tübingen berichteten: Als Studierender in Tübingen hat man ein sehr breites Studienangebot, mit über 200 Studiengängen und eine Forschungsuniversität mit internationalem Ruf, was diese Uni für naturwissenschaftlich interessierte Schülerinnen und Schülern sehr attraktiv macht.
Beim Besuch des Schülerlabors TüChemLab der Universität Tübingen führt man nicht nur spannende Experimente durch, sondern er ermöglicht auch naturwissenschaftlich interessierten Schülerinnen und Schülern spannende und wertvolle Einblicke in die Studien- und Berufswelt.


